Reformierte Volksabstimmung am
27. September 2026

Nein zur Überlastung der Kirchenpflegen

Die Kirchenpflegen unserer Landeskirche sind vielfach gefordert und teils überlastet. Zu den vielen Aufgaben und der Aufsicht übers Gemeindeleben kommt aktuell die vom Kanton beschlossene Digitalisierung hinzu. Gemäss einer Motion der Synode von 2021 haben die Kirchenpflegen „die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Kirchgemeinde umfassend“ voranzutreiben und Massnahmen und Fortschritte im Jahresbericht darzulegen. Doch damit nicht genug: Mit dem Güggelzwang und den Bestimmungen, die der Kirchenrat zusätzlich erlassen will, werden Kirchenpflegen weitere Aufgaben aufgebürdet. 

Vielen Kirchgemeinden fällt es schwer, ihre Kirchenpflege zu bestellen; dies zeigen die laufenden Wahlen. Der Güggelzwang bedeutet, dass alle Kirchenpflegen sich mit der Zertifizierung befassen und aus der Behörde einen Umweltbeauftragten und einen Umweltmanagementbeauftragten stellen müssen. 

Sie haben ein Umweltteam zu bilden und zu begleiten und das Umweltmanagement ins Konzept der gesamten Kirchgemeinde zu integrieren. Nach vier Jahren steht die Rezertifizierung an …

In grösseren Kirchgemeinden können geeignete Personen einfach gefunden werden – der „Grüne Güggel“ kann Mitglieder zum Mitmachen motivieren. Falls keine Freiwilligen gefunden werden, müssen Stellenprozente geschaffen werden; es kostet Geld. Dabei geht Umweltschutz ohne den Güggel, ohne den Papierkram für das Label. Denn die Kirchgemeinden bilanzieren ihre Emissionen bereits. Und sie haben mit der Software STRATUS PLUS das Instrument für Gebäudesanierungen. 

Wir sagen: NEIN zur Überlastung der Kirchenpflege.