Gegenvorschlag zur Schöpfungsinitiative:
NEIN am 27. September
Die neuen Klimaschutz-Bestimmungen sind abzulehnen. Die Vorlage schwächt Kirchgemeinden.
Das Netto-Null-Ziel 2035 ist verfehlt. Der Zwang für alle Kirchgemeinden, sich mit dem «Grünen Güggel» zu zertifizieren, überfordert viele Gemeinden und führt zu mehr Bürokratie.
Klimaschonendes Verhalten und ökologische Massnahmen in den Kirchgemeinden sind zu fördern. Die bisherigen Bestimmungen in der Kirchenordnung der Landeskirche genügen: Sie zielt auf die «Bewahrung der Schöpfung» (Art. 4) und ist «einer sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit verpflichtet» (Art. 29).
Umweltschutz geht ohne Zwängerei besser. Die Landeskirche soll dazu motivieren und für Renovationen und Umnutzungen bessere Rahmenbedingungen schaffen. Der Eingriff der Kantonalkirche in die Immobilienverwaltung verletzt die Autonomie der Kirchgemeinden.
Viele Kirchgemeinden betreiben wirksamen Umweltschutz ohne den «Grünen Güggel». Die Mehrheit der Kirchgemeinden hat sich gegen den «Grünen Güggel» entschieden.
NEIN zu überhöhten Klimazielen
NEIN zum Güggelzwang
NEIN zu noch mehr Bürokratie
NEIN zur Überlastung der Kirchenpflegen.
Das NEIN am 27. September bewahrt die Autonomie der Kirchgemeinden.
Es macht den Weg frei zu kreativem, lokal verantwortetem Umweltschutz in der Kirche.